woensdag 30 januari 2008

Tom Fabritius



Die Malerei von Tom Fabritius fixiert das, was als flüchtig Wahrgenommenes ansonsten sich jeder Fixierung verweigert, mediale Momentaufnahmen, die über das Fernsehen in unser Bewusstsein treten. Was in bewegten Bildern Wirklichkeit simuliert, wird "still gestellt" zur Frage nach dieser Wirklichkeit. Die Malerei Fabritius' arbeitet sich ab an der mimetischen Qualität von Bildern, die in einem komplexen Gefüge von Medien Wirklichkeit zu behaupten suchen. Das Fotografieren vorm Fernseher und die Verwendung der so entstandenen Fotografien als Vorlage für malerische Kompositionen konterkariert unsere gewohnte Realitätswahrnehmung durch Medien, verkehrt gleichsam deren historische Entwicklung. Hier wird etwas zurückgeführt und als Bild schließlich isoliert, was im gewohnten Kontext Teilhabe suggerieren will.
bron:
galerie Kampl 2007


galerietanit

 
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