vrijdag 29 januari 2010

Iris Schieferstein




Die künstlerische Freiheit findet eine Grenze in der Zuschaustellung oder der Veräußerung lebender oder toter Tiere, die keine Haustiere sind oder wegen Artenschutz nicht geschossen werden dürfen

Iris Schieferstein lebt und arbeitet als Diplom-Bildhauerin in Berlin. Sie verwendet für ihr künstlerisches Schaffen gefundene Tierkadaver und Tierpräparate aus Nachlässen, darunter vor allem auch solche von Tieren, die unter Artenschutz stehen. Sie bot ihre Werke von Anfang an - also über fünfzehn Jahre - unbehelligt unter anderem im Internet an.

2004 wurden das Landeskriminalamt und die Naturschutzbehörde aufgrund einer anonymen Anzeige auf sie aufmerksam. Kurz darauf durchsuchten mehrere Beamten des Landeskriminalamts die Werkstatt von Frau Schieferstein und beschlagnahmten viele ihrer Kunstwerke. Gegen sie wurde außerdem ein Strafantrag wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) gestellt.
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