dinsdag 16 november 2010

Matt Saunders




DB.artmag : Filme spielen für Ihre Arbeit eine zentrale Rolle. Wie kam es dazu?

Matt Saunders : Als ich jünger war, malte ich häufig nachts. Dabei ließ ich die meiste Zeit Videos laufen, oft späte Warhol-Filme wie Trash oder Dracula. An den Filmen interessierte mich vor allem das, was nicht im Drehbuch stand. Die Unfälle, die vor der Kamera passieren, und die dann als Teil des kreativen Prozesses in den Filmen auftauchen. Dinge, die ganz offensichtlich nicht perfekt sind, besitzen für mich eine eigene Schönheit. Ich versuchte, diese Momente auf Polaroids festzuhalten, die ich dann als Vorlagen für Gemälde verwendet habe. Dabei übernahm ich beispielsweise den Anschnitt des Fernsehers, der auf Fotos zu sehen war. Ich versuchte, die Stimmung, in der ich mich befand, während ich diese Filme sah, einzufangen
source:
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