woensdag 1 december 2010

Jakob Roepke




Wann immer man die Abbildung eines korrekt gewandeten Mannes in absurd anmutender Körperhaltung sieht, mit einem übergrossen Tier jonglierend inmitten eines bunt tapezierten Zimmers stehend, so handelt es sich garantiert um eine von Jakob Roepkes grossartigen Collagen.

Was
Jakob Roepke Mitte der 90er anhand alter Körperertüchtigungs-Bücher entnommenen Abbildungen begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer wahnwitzigen und grossartigen Bildwelt von nunmehr fast eintausend Arbeiten. Männer verheddern sich in gewundenen Stahlkonstruktionen, sitzen rittlings auf einem rie-senhaften Igel und begutachten einen um ein Iglu laufenden Zwerg-Eskimo, ein Leguan bekommt ein Stück Kuchen serviert: Roepke ist nichts heilig. Deutungen mag er so gar nicht vorgeben, bewusst hält er uns alle Wege offen. Die daraus resultierenden Reaktionen der Betrachter sind sicherlich ein Fest für jeden Psychoanalytiker.
source:
artnet


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