donderdag 20 januari 2011

Hannah Dougherty




Hannah Dougherty macht visuelle Kommunikation. Sie will, dass ihre Bilder gelesen werden und sie spielt dem Betrachter dabei eine Fülle von Bedeutungsmöglichkeiten zu. Je nachdem, für welche Gedanken man empfänglich ist, oder nachdem was man selbst mitbringt, erhalten die Bilder eine Bedeutung. Insofern sind es sehr zugängliche Werke.

Motivisch fand ich sehr viel Liebe und vielleicht so was wie ein hinterhältiges Kuschelbedürfnis in den Bildern. Es tummeln sich allerlei Tiere in den Kompositionen, die manchmal ein bisschen niedlich wirken. Es sind Haustiere, domestizierte Wesen, die doch nicht ganz ihre Wildheit und Natur verleugnen können. Das heißt sie sind gewissermaßen auch die Symbolfiguren, oder Spielfiguren, mit denen sich der Betrachter einen Sinn zusammenwürfelt. Wir Menschen, die wir ja selbst aus der Natur kommen, aber durch Kultur und Zivilisation in eine Abhängigkeit geraten sind, die uns den Rückschritt in die Natur nur noch imaginieren lässt, verbauen auch den Tieren ihr Naturwesen. Manchmal wirken die gezeigten Tiere darum etwas bedrohlich.
source:
Berlin-ist.de

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