maandag 24 januari 2011

Sarah Schoderer




Sarah Schoderer, die noch bei Christa Näher an der Städelschule studiert, hat ihren Weg derweil schon gefunden. Denn wie es ihr in ihren stets nass in nass und mit pastosem Farbauftrag gemalten Stillleben gelingt, nicht anders als banal zu nennenden Gegenständen - einer Zange etwa, einer leeren Flasche und einer Medikamentenpackung auf einem Regalbord - rein malerisch Präsenz und Bedeutung zu verleihen, wie sie in ihren Atelierinterieurs einen umgestürzten Stuhl, ein Kehrblech und eine Einkaufstüte im kargen, leeren Raum inszeniert, entzieht sich diese Malerei zwar vordergründigen konzeptuellen Zwängen. Zugleich aber macht sie keinerlei Aufhebens davon.
source:
Porträts, Landschaften und Katastrophen - Christoph Schütte


Neuer Kunstverein Giessen

Höhere Wesen befahlen gar nix

 
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