vrijdag 22 april 2011

Lars Rosenbohm




Lars Rosenbohm (*1971) bearbeitet ein explosives Feld zwischen Malerei und Zeichnung. In oft heftiger Strichführung und drastischer Motivik setzt er sich seit langem mit der Darstellung von Köpfen und Körperöffnungen auseinander. Figuren und Fratzen erscheinen sowohl auf Blättern als auch auf Leinwänden, um zu bellen oder zu beißen. Der Betrachter wird angegriffen, aber auch herausgefordert und verzaubert. Aggressive Bilder können sich in humorvolle Seitenhiebe auf menschliches Miteinander verwandeln. Der Titel deutet bereits an, dass sowohl Ironie als auch Angriff und immer wieder das Einbeziehen des vermeintlichen Fehlers oder Zufalls wichtige Zutaten der Malerei Rosenbohms sind. Figuren und Bekanntes erscheinen in seinen Blättern und Leinwänden, um bei näherer Betrachtung wieder zu verschwinden. Der Wechsel von Expression und Camouflage sorgt für eine beinahe elektrische Spannung in seinen Bildern.
source:
kunsthalle-bielefeld

G117 und Lars Rosenbohm, Did I look liek anmail?

galerie-baal

 
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