maandag 11 juli 2011

Brigitte Groth




Die Künstlerin Brigitte Groth zeigt mit ihren Gemälden Serien eigenwillig berückender Torsi oder Brustbilder von Menschen, deren Gesichter verwischt, ganz oder teilweise gelöscht sind, verzerrt oder entstellt wirken. Die Körperhaltungen und gestischen Bewegungen sind auf charakterisierende Schemata reduziert. Pathosformeln, die den Betrachter mit einem Kaleidoskop von Urtypen und Urszenen besonderer und zugleich seltsam vertraut wirkender Momente und Situationen konfrontieren. Etwa Mutterfiguren mit Kind auf dem Arm, oder Kinder, die sich mit einer typischen Bewegung dem Betrachter zu- oder sich von ihm abwenden, oder ihren Badeanzug zurechtzupfen. Durch die Tilgung individueller Züge, die sicher gewählten Ausschnitte und Momente, die einen besonderen Aspekt focussieren und in den Blick rücken, durch die präszise Wahl exemplarischer Körperhaltungen, Bewegungen und Gestiken macht Brigitte Groth mit ihren Figuren und Situationen ‚neue’ Archetypen sichtbar.

Philipp Sternfels (Qjubes - Das Kunstnetzwerk)
source:
kunstpunkte


qjubes.net

 
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